Institut für Biodiversitätsinformation e.V.

 

 

Der ehemalige Übungsplatz liegt im Norden Bayerns in den Haßbergen, 20 km nördlich

von Bamberg. Die Haßberge sind Teil des Keuper-Berglands, das mit seiner

geologischen Vielgestaltigkeit Grundlage für den Artenreichtum ist. Neben dem

Strukturreichtum mit Wiesen, Hecken und Wäldern im kleinräumigen Relief ist der

Verzicht auf Dünger und Spritzmittel verantwortlich für die Artenvielfalt. Das gesamte

Areal ist FFH-Gebiet, aber in Teilen durch eine Photovoltaikanlage umgestaltet.

Im Rahmen eines breit angelegten Monitorings werden die Auswirkungen dieser

Anlage auf die Pflanzen- und Tierwelt untersucht.

 

Die Fragestellungen sind vielseitig, die Untersuchungen nicht festgelegt. Alle Artengruppen sind eingeschlossen, alle Fallentypen werden eingesetzt. 
 

Die Untersuchung der Artenvielfalt wird von einem großen Kreis von Experten unterstützt, vor allem auch von folgenden Gruppierungen:

 

 

 

Aktueller Datenstand

 

 

 

 

Highlights

 

 

- Hervorzuheben sind eine noch nicht beschriebene Pilzart (Melanotus spec.)

 

 

 

 

 

- und das deutschlandweit einzige Vorkommen der seit 75 Jahren verschollenen Essigrosen-Dickfühlerweichwanze (Excentricus planicornisFundveröffentlichung von Klaus Mandery 2013.

 

 

 

   

Paarung

 

Größenvergleich mit einem Bläuling

 

 

 

- Regional bedeutend sind die Population der Gelbbauchunke

 

 

 

 

- und der Bestand des Purpurknabenkrauts.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen zu besonderen Erfassungsveranstaltungen finden Sie unter folgenden Links:

GEO-Tag 2009

Hauptveranstaltung zum GEO-Tag 2014: Highlights, Artenliste

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