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Biologisches Material
Beim überwiegenden Teil des eingehenden Materials handelt es sich um eine
Mischung von Kleintieren, die in Fallen geraten sind. Hierzu muss man wissen,
dass viele Arten wirbelloser Tiere in lebendem Zustand nicht bis auf Artniveau
bestimmt werden können. Der Nachweis bestimmter Arten, sogenannter Zielarten,
liefert jedoch wichtige Informationen über ihren Lebensraum, insbesondere
über seine naturschutzfachliche Bedeutung oder Gefährdung. Werden
solche Informationen benötigt, muss man Stichproben von wirbellosen Tieren
fangen. Bei den gängigen Fangmethoden werden diese abgetötet. Solche
Fänge werden jedoch stets so durchgeführt, dass negative Auswirkungen
auf die Bestände der gefangenen Arten und auf die Umwelt ausgeschlossen
werden können.
Zusätzlich zu den Zielarten (z.B. Laufkäfer) gefangene Kleintiere,
wie Ameisen, sonstige Käfer, Fliegen, Ohrwürmer, Tausendfüßler
usw. bezeichnet man als Beifänge.
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Unter Beifängen versteht man Kleintiere, die neben
den Zielgruppen zufällig in Tierfallen geraten sind.
Sie werden in der Regel in Ethanol konserviert an die Annahmestelle gebracht.
Die Annahmestelle sorgt für die Sortierung der Beifänge und für
die Bestimmung und Auswertung unter Beteiligung von Experten, um den Informationsgehalt
der Fangproben so weit wie möglich auszuschöpfen. Die Daten kommen
dem Naturschutz zugute, die bearbeiteten Beifänge werden als Belege
zum Aufbau einer Vergleichssammlung verwendet. |
| Malaisefalle |
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| Karte mit den Fundorten des Bodenfallenmaterials der ehemaligen Annahmestelle |
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